Muskeloxymetrie als neue Form der Leistungsdiagnosik.

Die Überwachung und Kontrolle von verschiedenen Leistungsparametern ist im Spitzensport bereits seit langem üblich und mitentscheidend für den sportlichen Erfolg. Auch im Amateurbereich wird dies immer mehr zur Norm.

Laktatmessung, Spiroergometrie und Pulsmessung sind die bisher etablierten Methoden. Neu sind Tests rund um die Muskeloxymetrie. NIRS, die verwendete Technologie, ist in der Medizin bereits langem bekannt. Inzwischen gibt es auch mobile Geräte, welche für den Einsatz im Sport ausgelegt sind.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren arbeitet NIRS in Echtzeit, was genauere Aussagen über physiologische Reaktionen im Körper zulässt. Puls- und Laktatwerte ändern sich nach Belastungsbeginn nur sehr träge mit einem Nachlauf von bis zu mehreren Minuten. Dies erschwert die genaue Aussage über Erschöpfungszustände, Belastungstoleranz, Erholungsfähigkeit, etc.

Bei NIRS wird die Muskulatur mit Infrarotlicht durchleuchtet und erlaubt so eine nicht-invasive Messung der Sauerstoffsättigung (SmO2) im arbeitenden Muskelgewebe. Sauerstoff spielt eine entscheidende Rolle im Energiestoffwechsel und ist somit speziell für die sportliche Leistung im Ausdauerbereich relevant.

Die erweiterten Möglichkeiten der Muskeloxymetrie entsprechen meinem Verständnis von einer aussagekräftigen Leistungsdiagnostik wesentlich mehr, als Messungen von Laktat oder einer Spiroergometrie. Daher habe ich meine Diagnostikmethoden inzwischen auf NIRS umgestellt und vertraue dem „Moxy Monitor“ sowie der Zusammenarbeit mit der Schweizer Fa. Swinco.

Wenn du mehr über die Möglichkeiten der Muskeloxymetrie erfahren möchtest, oder Interesse an einer aussagekräftigen Leistungsdiagnostik beim Laufen oder Radfahren hast, dann wende dich an mich.